Gute Jazzmusik hat in Bensberg eine Heimat. Auf hohem Niveau könnt Ihr bei uns modernen Jazz hören, und zwar in der einzigartigen Atmosphäre der historischen Kölsch-Kneipe Mödder.

François de Ribaupierre Trio
14.11.2026 um 20 Uhr

Foto: Gerhard Richter
Mit « Lune de Jour « präsentiert François de Ribaupierre seine jüngsten Kompositionen in einem akustischen Trio Setting. Mit Tenorsaxophon, Klarinette oder Sopransaxophon gibt er jedem Stück die eigene poetische Landschaft – mal swingend, euphorisch, mal sehnsüchtig und melancholisch.
Dank der transparenten Instrumentierung, mit Gitarre (Rolf Marx) und Kontrabass (Volker Heinze) gewinnt die Musik eine besondere Intimität, bei welcher die Lyrik und die Fantasie aller Musiker in einem sehr detailreichen Klang im Vordergrund stehen. Die atmosphärische Vielfalt der Stücke lässt den Künstlern Freiraum für ihre originalen Entdeckungen in einer Welt im Mondschein bei Tag. Seit 2013 spielen François de Ribaupierre, Rolf Marx und Volker Heinze regelmäßig in dieser Besetzung. Alle drei Musiker leben seit über 30 Jahren in Köln und sind in verschiedenen Besetzungen und Ensembles in der Kölner Jazzszene aktiv.
François de Ribaupierre - ts, ss, cl
Rolf Marx - g
Volker Heinze - b

Foto: Gerhard Richter

Foto: Gerhard Richter
Inga Lühning
28.11.2026 um 20 h

Foto: Nadine Targiel
Inga Lühning veröffentlichte schon mehrere Alben mit selbst geschriebenen Songs unter eigenem Namen Wenn sie singt, tut sie das stets auf eine einfühlsame Weise und immer mit größtmöglicher Hingabe zur Interpretation. In ihren Songs geht es um Liebe, Empowerment und die kleinen sowie großen Struggles in ihrem Leben.
Nachdem sie zuletzt zwei Alben im Duo mit André Nendza veröffentlichte, entschied sie sich schließlich dafür, die Besetzung zu vergrößern und den Faden als Songwriterin wieder aufzunehmen, um eigene Musik und Texte zu schreiben, und diese im Bonner Hansahausstudio mit ihrem neuen Trio aufzunehmen. Den hervorragenden musikalischen Mitstreitern gelingt es, die verschiedenen Stimmungen in Lühnings Stücken souverän umzusetzen und die Songs so wunderbar abzurunden.
„Die Lühning interpretiert nicht, sie singt. Die einen kriegen bei der Callas die Gänsehaut, die anderen – nun ja, vielleicht bei der Lühning. Nach den Gründen zu fragen, ist die Aufforderung zum Schwafeln.“ FAZ
„Warme, weiche Klänge. Dynamische, akustische Musik - nicht flach, laut, totkomprimiert. Und immer diese über allem schwebende, klare Stimme.“ Jazzthing
„Intelligenter Songwriter-Pop, Jazz-Gefühl, ein dezenter Schuss Laid-back-R&B und eine Prise Dancepop - ein warm durchflutetes, meist luftig-locker anmutendes Album mit Gehalt“ Jazzthetik
Inga Lühning - vocals
Thomas Rückert - piano
André Nendza - bass
Marcus Möller - drums
Fotos: Nadine Targiel
Jörg Kaufmann Trio: Schumanns Kinderszenen
12.12.2026 um 20 h

Ein außergewöhnliches Jazztrio nähert sich der romantischen Klangwelt Robert Schumanns auf ganz eigene Weise. Mit den Musikern Jörg Kaufmann(Saxophone, Flöten), Mathias Haus (Vibraphon) und Conrad Noll (Kontrabass, Cello) werden Schumanns Kinderszenen op.15 in einer kammermusikalischen Besetzung neu interpretiert – inspiriert von zeitgenössischem Jazz, trotzdem aber tief verwurzelt in der Originalsprache Schumanns.
Der musikalische Ansatz ist kein Crossover im üblichen Sinne, vielmehr entsteht eine eigenständige Klangwelt, in der die Poesie der romantischen Charakterstücke für Klavier auf Elemente aus dem Jazz trifft. Dabei wird die lyrische Essenz der Kinderszenen bewahrt, lässt sie aber gleichzeitig durch veränderte harmonische Farben, neue rhythmische Perspektiven oder freie formale Gestaltung in ein neues Licht treten. Das Trio vereint drei Musiker mit langer Erfahrung an der Schnittstelle von klassischer Musik, freier Improvisation und modernem Jazz. Die Instrumentierung schafft dabei eine transparente, kammermusikalische Ästhetik, die die Tiefe der Vorlage respektvoll reflektiert – und zugleich offen ist für klangliche Neuentdeckungen.
Jörg Kaufmann - sax, fl
Mathias Haus - vib
Conrad Noll - b, cello
So klang es beim Schumann-Fest in der Jazzschmiede!
Matti Klein Soul Trio
06.03.2027 um 20 h

Foto: Philipp Bösel, aufgenommen im Mödder, Mai 2026
Matti Klein - wurlitzer, rhodes bass | Lars Dieterich - bass clarinet, sax | André Seidel – drums
Da sind sie wieder!! Nach dem spektakulären Konzert im Mai 2026 kommen sie wieder!
Gefühl, Musikstil, Identität – all das vereint das Matti Klein Soul Trio. Seit 2017 weltweit auf Tour:
„One of the best live acts in contemporary jazz“ JAZZWISE Magazine
„A really good album by keyboards player Matti Klein. I was really taken with this record and in fact I was gonna play it as my favourite track of the week." Robert Elms - BBC London
"Soul Trio is an authentic album drawing on vintage instruments with a 21st century attitude.“ Thomas Fletcher - Jazz Journal UK
„Eine epische Schönheit, die ihresgleichen sucht.“ Victoriah Szirmai - JAZZTHETIK
„Das groovt ungemein (...) wie einst in den besten Tagen des Soul unter dem Tamla/Motown Segel.“ Thorsten Bednarz - Deutschlandfunk Kultur
„A genuine groove virtuoso.“ Kieler Nachrichten
„Out of this world.“ KEYBOARDS – Magazin for Electronic Instrument
Fotos: JM Jorissen
Tabea Kind Trio
13.03.2027 um 20 h

Foto: Jennifer Rumbach
Tabea Kind – bass, piano and voice
Lucas Leidinger – piano
Lucas Zibulski – drums
Tabea Kind ist eine der Musikerinnen, der man alles Mögliche zutrauen kann. Sie kommt mit ihrem Trio, im Gepäck hat sie das Album "Dialogue Poetry" (Release im November 2026), in der Kölner Südstadt aufgenommen. Die Kontrabassistin hat sich entschieden, auf diesem zweiten Album nicht nur alle Stücke zu komponieren und im Triokontext Bass zu spielen, sondern auch eine erste Plattenhälfte zu präsentieren, auf der sie alle Stücke als Solofassungen am Klavier spielt und singt. Wir hören die Stücke so, wie Kind sie in den Abendstunden in der Wohnung in Köln geschrieben hat.
Und das Beste ist: Sie hat uns versprochen, es bei dem Konzert im Mödder ebenso zu machen - einen schönen Flügel haben wir ja...
Fotos: Jennifer Rumbach (Tabea Kind), Daniel Langmann (Bandfoto)
Soulcrane
23.04.2027 um 20 h

Foto: Lukas Diller
Matthias Schwengler – Trompete
Laurent Derache - Akkordeon
Reza Askari – Bass
Philipp Brämswig – Gitarre
Matthias Schwengler – Soulcrane feat. Laurent Derache
Als einer der vielseitigsten europäischen Trompeter hat Matthias Schwengler in den letzten Jahren seinen eigenen unverwechselbaren Sound entwickelt. Stets auf der Suche nach neuen Klängen verbindet er Jazz mit Stilen aus dem Balkan, arabischen Ländern, Lateinamerika und anderer Weltmusik, was seinem Spiel eine einzigartige und globale Note verleiht. Die beeindruckende Dynamik und sein außergewöhnliches Soundspektrum machen ihn zu einem Ausnahmetalent in der hiesigen Musikszene.
Die Band Soulcrane gibt es nun schon seit über 10 Jahren. Nun hat sie den Ausnahme-Akkordeonisten Laurent Derache aus Paris zu Gast. Dessen Spiel trägt wesentlich zur intimen Atmosphäre bei. Obwohl das Quartett in seiner Instrumentierung minimalistisch ist, erzeugt es eine Fülle an Klanglandschaften und Emotionen, die sowohl Jazzliebhaber als auch Neulinge begeistern. Die Klangpalette ist beeindruckend!
Fotos: Lukas Diller (links), Nadine Targiel (rechts)
Matthias Bergmann Quartett
01.05.2027 um 20 h

Foto: Lukas Diller
Matthias Bergmann trp, flgh
Hanno Busch git
Cord Heineking bass
Jens Düppe drums
Der Kölner Trompeter und Flügelhornspieler Matthias Bergmann präsentiert mit seinem Quartett einen Querschnitt der Musik der 3 CDs, die die Band inzwischen eingespielt hat. Neben Hanno Busch, der neben seinen eigenen Projekten u.a. als Gitarrist in der Band von Jan Delay zu Hause ist, kommen der Amsterdamer Bassist Cord Heineking und der umtriebige Kölner Schlagzeuger Jens Düppe als eingespieltes Team nach Bensberg.
Bandleader Matthias Bergmann, der als Komponist für die meisten Stücke verantwortlich ist, gilt als einer der versiertesten und vielbeschäftigsten Jazztrompeter in Deutschland. Er unterrichtet an den Musikhochschulen in Köln und Mainz, sowie auf zahllosen Workshops in ganz Europa.
Pressestimmen:
„Neben all der klangkonzeptionellen Rafinesse ist Matthias Bergmann einfach auch ein wahnsinnig toller Trompeter.“ (Jazzthing 02/2022)
„Musik, die schon bei den ersten Takten fasziniert und Lust auf mehr weckt? Ja, das gibt es. Dem Kölner Trompeter ist das mit dem Opener seines neuen Albums gelungen...“ (Jazzpodium 11/2021)

Foto: Gerhard Richter










